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"Pornomörder" Magnotta muss lebenslang hinter Gitter

Vor laufender Kamera fesselte, erstach und zerstückelte er seinen Sexualpartner. Jetzt ist der Ex-Pornodarsteller Luka Magnotta in Montréal zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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"Pornomörder" Magnotta muss lebenslang hinter Gitter

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Der Kanadier Luka Magnotta ist wegen der Tötung und Zerstückelung eines chinesischen Austauschstudenten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach der Tat im Jahr 2012 war Magnotta über Paris und Belgien nach Berlin geflohen, wo er in einem Internetcafé erkannt, und anschließend gefasst worden war. Der Fall des als “Pornomörder” bekannt gewordenen Magnotta hatte international für Schlagzeilen gesorgt. Der 32-Jährige hatte seinen Sexualpartner, den Chinesen Jun Lin, über das Internet kennengelernt. Vor laufender Kamera erstach er sein Opfer und zerteilte die Leiche. Die Polizei fand später Teile der Leiche in Mülltonnen – den Kopf in einem Park.

Das Geschworenengericht in Montréal verurteilte den Ex-Pornodarsteller Magnotta neben Mord auch für das Zusenden der Leichenteile an Politiker, unter anderem an Premierminister Stephen Harper. Magnotta hatte auf Schuldunfähigkeit plädiert, mit der Begründung, dass er psychisch schwer krank sei.