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Präsidentenwahl in Kroatien: Amtsinhaber geht als Favorit ins Rennen

Der EU-Neuzugang Kroatien wählt am Sonntag einen neuen Staatspräsidenten. Als Favorit gilt Amtsinhaber Ivo Josipović, der wieder als Kandidat der

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Präsidentenwahl in Kroatien: Amtsinhaber geht als Favorit ins Rennen

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Der EU-Neuzugang Kroatien wählt am Sonntag einen neuen Staatspräsidenten. Als Favorit gilt Amtsinhaber Ivo Josipović, der wieder als Kandidat der regierenden Sozialdemokraten antritt. Umfragen sagen ihm rund 46 Prozent der Stimmen voraus.

Kolinda Grabar-Kitarović könnte als Kandidatin der Oppositionspartei HDZ mit etwa 35 Prozent den zweiten Platz erreichen. Zwischen der bisherigen ranghohen NATO-Funktionärin und Josipović könnte am 11. Januar bei der Stichwahl die Entscheidung fallen.

Im bisherigen Wahlkampf hat der amtierende Staatschef seine Partei heftig kritisiert. Vor allem in der Wirtschaftspolitik warf er ihr komplettes Versagen vor. Er will seine mögliche zweite Amtszeit als überparteilicher und unabhängiger Politiker beginnen.

Mit wenig Chancen können die beiden anderen Kandidaten, der 25-jährige Bürgeraktivist Ivan Sinčić und der Medizinprofessor Milan Kujundžić, rechnen.

Wer gewinnt, hängt auch davon ab, wie viele der 3,8 Millionen Stimmberechtigten überhaupt für die Wahlen mobilisiert werden können. Es ist nicht ausgeschlossen, dass nur die Hälfte von ihnen wählen geht.