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Österreich dominiert Vierschanzenstart

Welch ein Auftakt der Vierschanzentournee im bayerischen Oberstdorf. Zumindest aus Sicht der Skispringer aus dem Nachbarland Österreich. Platz eins

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Österreich dominiert Vierschanzenstart

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Welch ein Auftakt der Vierschanzentournee im bayerischen Oberstdorf. Zumindest aus Sicht der Skispringer aus dem Nachbarland Österreich. Platz eins und Platz zwei gingen an den ÖSV. Stefan Kraft flog ganz oben aufs Siegertreppchen. Zunächst gelang ihm im Allgäuer Schneegestöber ein Sprung über 136,5 Meter. Danach setzte er noch einmal mit 129 Metern nach. Es war Krafts erster Worldcup-Sieg.

Sein Landsmann Michael Hayböck sprang auf den Silberplatz. Hayböck sprang beide Male mehr als 130 Meter, allerdings hatte er schlussendlich weniger Punkte als sein Zimmerkamerad Kraft. Konkret verpasste er seinen ersten Weltcup-Gewinn um 6,9 Punkte. Das störte ihn wenig, er habe sich riesig gefreut, Zweiter zu sein, sagte Hayböck am Ende dieses Österreichtages.

Der Slowene Peter Prevc komplettierte schließlich das Siegertreppchen.

Für die Deutschen war es ein eher verhagelter Auftakt. Bester DSV-Springer war Skiflug-Weltmeister Severin Freund, er kam auf Platz 13 und liegt satte 37 Punkte hinter Kraft. Entsprechend deutlich die Worte von Bundestrainer Werner Schuster: Man habe einen katastrophalen Wettkampf gemacht, sagte er.