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Gambias Präsident beschuldigt nach Putschversuch Gegner im Ausland

Es sei kein Staatsstreich der Armee gewesen, sagt Yahya Jammeh; sondern ein Angriff von Dissidenten, die in den USA, Deutschland und Großbritannien lebten.

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Gambias Präsident beschuldigt nach Putschversuch Gegner im Ausland

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Nach dem Putschversuch in Gambia macht Staatspräsident Yahya Jammeh seine Gegner im Ausland verantwortlich.

Anfang der Woche hatten bewaffnete Männer unter anderem den Präsidentenpalast gestürmt.

Soldaten vertrieben sie aber; einige der Angreifer wurden getötet.

Das Staatsoberhaupt war offenbar zu ärztlichen Untersuchungen im Ausland und kehrte Mittwoch zurück.

Es sei kein Staatsstreich der Armee gewesen, sagt Jammeh – sondern ein Angriff
von Dissidenten, die in den USA, Deutschland und Großbritannien lebten.

Alle diese Waffen und einige Ausrüstungsgegenstände seien in den USA hergestellt worden.

Allerdings liegen auf dem Tisch mit Waffen, vor dem Jammeh bei diesen Aussagen steht, ebenso gut auch einige Kalaschnikows.

In einer anderen Bemerkung sprach Jammeh von Terroristen, die von ausländischen Mächten unterstützt würden.

Diese wolle er aber nicht nennen.

Jammeh war vor zwanzig Jahren selbst bei einem Militärputsch an die Macht gekommen.

Seither regiert er das westafrikanische Land mit eiserner Hand. Seine Gegner werfen ihm Menschenrechtsverletzungen vor.