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Raketen auf Hochzeitsfeier: Afghanische Soldaten vor Kriegsgericht


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Raketen auf Hochzeitsfeier: Afghanische Soldaten vor Kriegsgericht

Nach dem tödlichen Raketenangriff auf eine Hochzeitsgesellschaft in Afghanistan hat die Armee Ermittlungen gegen zwei Soldaten eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, die Geschosse abgefeuert zu haben. Sie sollen vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Nach Angaben der Polizei war ein Armeeposten von Rebellen beschossen worden. Als diese das Feuer erwiderten, traf ein Geschoss das Haus, in dem sich eine Hochzeitsgesellschaft aufhielt. Mindestens 20 Menschen wurden getötet und mehr als 40 verletzt.

Der frühere afghanische Präsident Harmid Karzai hatte der NATO immer wieder vorgeworfen, bei der Bekämpfung der Taliban zivile Kollateralschäden in Kauf zu nehmen. Während des NATO-Einsatzes in Afghanistan, der am 31. Dezember zu Ende gegangen war, waren wiederholt Zivilisten getötet worden. Seit Neujahr ist die afghanische Armee für die Bekämpfung der Taliban alleine verantwortlich.

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