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Japanische Touristin in Indien mehrfach vergewaltigt

In Indien wurden fünf Männer festgenommen, denen vorgeworfen wird, eine japanische Touristin verschleppt und mehrfach vergewaltigt zu haben. Die

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Japanische Touristin in Indien mehrfach vergewaltigt

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In Indien wurden fünf Männer festgenommen, denen vorgeworfen wird, eine japanische Touristin verschleppt und mehrfach vergewaltigt zu haben. Die Männer sollen sich in Kalkutta als Fremdenführer ausgegeben und die Japanerin mehrere Tage gefangen gehalten haben. Bei den Festgenommenen soll es sich nach indischen Medienberichten um Mitglieder einer organisierten Bande handeln, die es gezielt auf allein reisende Frauen abgesehen hat.

Einer der Vergewaltiger sprach offenbar fließend japanisch. Die Männer boten der Frau an, sie in der Stadt herumzuführen. Dann verschleppten sie die 23-Jährige und brachten sie in den Badeort Digha. Sie vergewaltigten die junge Frau nach deren Angaben offenbar mehrfach und erbeuteten mit ihrer Kreditkarte umgerechnet etwa 1.500 Euro.

Seit dem Jahr 2012 gehen Menschenrechtler in Indien immer wieder auf die Straße. Sie fordern von der Regierung mehr Prävention, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Die Geschichte einer jungen Studentin in Neu-Delhi, die nach einer Massenvergewaltigung in einem Bus ihren Verletzungen erlegen war, hatte die Proteste ausgelöst.