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Sex-Skandal holt Prinz Andrew ein

Wie britische Zeitungen berichten, hat eine Frau in einem US-Zivilprozess ausgesagt, sie sei als Minderjährige zum Sex mit dem Prinzen gezwungen worden.

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Sex-Skandal holt Prinz Andrew ein

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Prinz Andrew, den Lieblingssohn der Queen, hat ein vergessen geglaubter Sex-Skandal eingeholt. Britische Zeitungen berichten ausführlich über einen Zivilprozess in den USA, in dessen Gerichtsakten der Herzog von York erwähnt wird. Es geht um den Multimillionär Jeffrey Epstein, einen engen Freund des Prinzen. Er war 2008 wegen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger und der Vermittlung Minderjähriger zu sexuellen Handlungen zu 18 Monaten Haft verurteilt worden.

Meinung

Die Anschuldigungen entbehren jeglicher Grundlage

Mehrere Frauen haben jetzt die Vereinigten Staaten auf Schadenersatz verklagt, weil sie durch die damalige Verfahrensabsprache zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung um ihre Rechte gebracht worden seien. In einer Zeugenaussage erklärt eine Frau, sie sei als Minderjährige zwischen 1999 und 2002 in London, New York und auf einer Privatinsel in der Karibik zum Sex mit dem Prinzen gezwungen worden. Die Privatinsel gehört dem Multimillionär.

Wie die „Mail on Sunday“ berichtet, handelt es sich bei der in den Gerichtsakten als „Jane Doe #3“ bezeichneten Frau um Virginia Roberts, die 2001 als 17-jägrige fotografiert wurde, als Prinz Andrew die Arme um ihre Hüfte legte.

Der Buckingham Palast hat, was äußerst ungewöhnlich ist, auf die Berichte reagiert und schriftlich erklärt, die Anschuldigungen seien “komplett unwahr” und “entbehrten jeglicher Grundlage”.

Wegen seiner Verbindung zu Epstein hatte der Herzog von York sein Amt als Britischer Handelsbotschafter 2011 niedergelegt.