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Prost Neujahr: Stress hoch drei an den Finanzmärkten

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Prost Neujahr: Stress hoch drei an den Finanzmärkten

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Minus, minus, minus so gut wie überall – vor allem die Unsicherheit über die politische Zukunft Griechenlands und die Geldpolitik der EZB hat die europäischen Finanzmärkte belastet. Kam die Geopolitik noch dazu.

Minus beim Ölpreis: Öl ist so billig wie seit 2009 nicht mehr. Trotz des Überangebots will der Irak die Produktion ausweiten.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent fiel um fast 6 Prozent bis auf gut 53 Dollar.

Mit gemischten Folgen.

Die Moskauer Börse verlor 3,72 Prozent.

Der fallende Ölpreis stützte zwar die Aktien vieler Fluggesellschaften – Lufthansa stieg um 1,2 Prozent. Andererseits gerieten Öl- und Bergbaukonzerne unter Druck – BP und BHP Billiton verloren je drei Prozent.

Minus an Europas Börsen: Der Eurostoxx fiel um 3,78 Prozent, der Dax um 2,99 Prozent. Das war der größte Tagesverlust seit Anfang März 2014.

Die deutsche Bundesregierung hatte ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone nicht mehr ausgeschlossen – und damit für Panik am Athener Aktienmarkt gesorgt.

Der Euro fiel auf 1,1860 Dollar. Vor rund einem halben Jahr war die Gemeinschaftswährung noch 1,40 Dollar wert gewesen.

su mit Reuters, dpa