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Real und Barca: Jahresauftakt mit Fehlzündung

Das haben sich die spanischen Spitzenmannschaften anders vorgestellt. Real Madrid verlor am Sonntag in Valencia mit 1:2, auch der FC Barcelona wurde

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Real und Barca: Jahresauftakt mit Fehlzündung

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Das haben sich die spanischen Spitzenmannschaften anders vorgestellt. Real Madrid verlor am Sonntag in Valencia mit 1:2, auch der FC Barcelona wurde kalt erwischt und unterlag Real Sociedad San Sebastian mit 0:1.

Reals überragende Serie von 22 Siegen in Folge ist damit beendet. Per Strafstoß erzielte Cristiano Ronaldo in der 14. Minute die Führung für Real, nach der Halbzeitpause drehte Valencia auf: Antonio Barragán (52.) und Nicolás Otamendi (65.) trafen für die Hausherren. Der deutsche Nationalspieler Toni Kroos stand 90 Minuten für die Königlichen auf dem Platz, vermochte aber auch nicht die siegbringenden Impulse zu geben.

Doch Real bleibt mit einem Zähler Vorsprung Tabellenführer, denn auch Barca patzte und verharrt somit auf dem zweiten Rang. Im Auswärtsspiel bei Real Sociedad San Sebastian stockte die Offensivmaschine der Katalanen. Immerhin traf Barcas Verteidiger Jordi Alba – allerdings ins falsche Netz. Das Eigentor in der zweiten Spielminute blieb der einzige Treffer der Partie und brachte Real Sociedad auf die Siegerstraße.

Gewinner und Verlierer der Woche

Alan Pardew bekommt von uns den grünen Pfeil für einen mutigen Wechsel: Der Engländer will seine alte Liebe Crystal Palace vor dem Abstieg aus der Premier League retten. Pardew verlässt Newcastle United und unterschrieb bei Crystal Palace einen Dreieinhalbjahresvertrag. Zwischen 1987 und 1991 absolvierte der 53-Jährige 128 Einsätze für Crystal Palace und stieg mit den Eagles in die höchste englische Spielklasse auf. 1990 schoss er Crystal Palace ins FA-Cup-Finale: Beim 4:3 über Liverpool in der Vorschlussrunde gelang Pardew seinerzeit das entscheidende Tor.

Der FC Chelsea hingegen bekam im Derby gegen Tottenham eine Abreibung. Die Blues unterlagen am 20. Premier-League-Spieltag mit 3:5, bleiben aber Spitzenreiter. Doch der Vorsprung ist dahin, Manchester City zog dank des Heimsieges über Sunderland (3:2) gleich: Chelsea und City haben nun jeweils 46 Punkte auf dem Konto.

Auch in Frankreich gab es Verlierer, obwohl gar nicht gespielt wurde. Edinson Cavani und Ezequiel Lavezzi vom französischen Meister Paris Saint-Germain kamen verspätet aus dem Weihnachtsurlaub. Ihre familiäre Situation habe sie zum Verbleib in der Heimat gezwungen, gaben sowohl der Uruguayer Cavani als auch der Argentinier Lavezzi an. Die Strafe folgte auf dem Fuße. Die nächsten beiden Spiele finden ohne sie statt, und auch auf einen Teil seines Gehalts muss das Duo verzichten. Schon sprießen die Gerüchte: Stehen die beiden möglicherweise vor dem Absprung und wollten mit der Urlaubsverlängerung vielleicht einen Wechsel provozieren? PSG-Trainer Laurent Blanc jedenfalls verdonnerte das Duo zu Einzeltraining: Ist das bereits die Warteschleife für den Abflug?

Als der Winter den FA-Cup einfror

In unserer Fußball-Geschichtsstunde blicken wir auf den bitterkalten Winter 1963 zurück, der auch den FA-Cup, den englischen Pokalwettbewerb, beeinträchtigte.

Am 5. Januar 1963 sollte im FA-Cup gespielt werden, doch das Wetter machte nicht mit. Rasenheizung war damals noch ein Fremdwort, an Fußball war kaum zu denken. Es hagelte Absagen, nur drei Spiele konnten ausgetragen werden. Die übrigen Partien mussten nachgeholt werden, das dauerte aufgrund der Kältewelle bis Mitte März 1963.

Drei Spiele, drei Prognosen

In unserer Tipprunde blicken wir diese Woche auf drei Partien aus drei Ländern. In den sozialen Medien können auch Sie Ihre Prognose abgeben: #TheCornerScores

Und so tippt die euronews-Sportredaktion: Manchester United bezwingt Soupthampton unserer Meinung nach mit 1:0. Und wir glauben an einen 2:1-Erfolg des FC Barcelona gegen Atletico Madrid. Und im italienischen Traditionsduell zwischen Juventus Turin und Inter Mailand tippen wir auf eine Punkteteilung.

Lionel Messi und die japanische Herausforderung

Bei der Niederlage des FC Barcelona gegen Real Sociedad San Sebastian am Sonntag war auch Lionel Messi machtlos. Doch wir haben einen Ausschnitt im japanischen Fernsehen ausfindig gemacht, der den Argentinier in anderer Mission zeigt.

Für diese Aufgabe braucht es ganz viel Gefühl im Fuß. Der Ball wird bis zu 18 Meter in die Höhe geschossen und soll anschließend mit dem Fuß angenommen werden, ohne vorher auf den Boden aufzukommen. Wie meistert Messi diese Herausforderung? Schauen Sie rein!