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Irak: Blutiger Anschlag auf Truppen am "Tag der Armee"


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Irak: Blutiger Anschlag auf Truppen am "Tag der Armee"

Inmitten der anhaltend heftigen Kämpfe gegen die IS-Milizen wurde im Irak der sogenannte Tag der Armee gefeiert – eine Tradition, die noch aus den Zeiten von Ex-Diktator Saddam Hussein stammt und einst zur Demonstration der Stärke genutzt wurde. Nach dem die Armee bei dem Einmarsch der IS-Milizen im Sommer nahezu zusammenbrach, geht es heute um den Wiederaufbau der Truppen, der gerade erst begonnen habe, so Verteidigungsminister Khaled al-Obeidi: “Wir sind voll der Hoffnung, dass wir ihn mit harter Arbeit fertigstellen und alle Ressourcen überprüfen und rationalisieren können, seien sie finanziell oder materiell. Einige dieser Aufgaben kennen Sie und andere werden als Militärgeheimnis gehütet.”

Die Armee hatte dem Einfall der IS-Kämpfer kaum etwas entgegenzusetzen. Viele Soldaten desertierten, die Truppe war zwischen Schiiten und Sunniten gespalten. Die Islamisten eroberten weite Teile des Nord- und Westiraks, UN-Angaben zufolge ein Drittel des Staatsgebietes. Zuletzt wurden bei einem Angriff auf das Militär in der Provinz Al-Anbar etwa 15 Soldaten getötet. Zehn regierungstreue Kämpfer starben bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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