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Charlie Hebdo macht weiter - mit Millionenauflage

Patrick Pelloux entkam aus Zufall dem blutigen Angriff auf die Redaktion von Charlie Hebdo - jetzt kündigt er an, dass es mit der Satirezeitung weiter geht.

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Der Redakteur Patrick Pelloux sollte in dieser Woche eine Stunde später zur Redaktionssitzung kommen – da er neben seiner journalistischen Tätigkeit für “Charlie Hebdo” auch als Notarzt arbeitet. Er entkam dem blutigen Anschlag – und trauert nun um seine Kollegen.

Meinung

Sie haben Pazifisten getötet.

“Sie haben Pazifisten getötet. Sie haben Menschen getötet, die extrem tolerant waren und die alle Religionen gleich behandelten. Deswegen haben sie auch alle karikiert… auf die gleiche Art und Weise. Ohne Hass.”

“Das war Humor, wir zeichnen Karikaturen. Es bringt uns zum Lachen. Ich weiß nicht, ob ihnen aufgefallen ist, dass keine Diktatur, kein Fundamentalismus Humor benutzt. Humor wird von Menschen eingesetzt, die wissen, was Kultur ist, was Andere mögen. Und genau das machten sie. Und das werden wir auch weiterhin tun.”

Eine Sonderausgabe der Satirezeitung soll am Mittwoch mit einer Auflage von einer Million – statt den üblichen 30.000 in den französischen Kiosken ausliegen. Die Regierung teilte mit, man plane eine finanzielle Unterstützung in Höhe einer Million Euro. Auch Frankreichs große Mediengruppen sagten “Charlie Hebdo” Hilfe zu.