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Im Karton versteckt: Mann entkommt Charlie-Hebdo-Attentätern

Kurz vor 17 Uhr Spezialeinheiten die Druckerei in Dammartin-en-Goële gestürmt, in der sich die Attentäter von “Charlie Hebdo” verschanzt hatten. Ein

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Im Karton versteckt: Mann entkommt Charlie-Hebdo-Attentätern

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Kurz vor 17 Uhr Spezialeinheiten die Druckerei in Dammartin-en-Goële gestürmt, in der sich die Attentäter von “Charlie Hebdo” verschanzt hatten. Ein Angestellter hatte sich den ganzen Tag über in einem Karton versteckt.

Meinung

Wir haben ihm und seiner Frau gesimst und sie gebeten, uns alles zu erzählen

Bäckerin Monique Dagobert kennt den Mann, der der Polizei über sein Mobiltelefon wichtige Informationen gegeben haben soll: “Als wir hörten, dass alles vorbei war, waren wir erleichtert. Wir sind glücklich und haben ihm und seiner Frau gesimst und sie gebeten uns alles zu erzählen”, sagt Monique Dagobert.

Den ganzen Tag über hatte die Bevölkerung der etwa 40 Kilometer nordöstlich von Paris gelegenen Ortschaft ihre Häuser nicht verlassen dürfen.

“Ich möchte sagen, wie erleichtert die Anwohner sind, denn dies ist eine dicht bevölkerte Gegend, eine Gegend mit Kindern, Schülern, Arbeitern. Die Firma, in die die beiden eingedrungen sind, kennen wir gut. Wir kennen die Eigentümer. Wir sind wirklich erleichtert, dass das so endete”, erklärte der Generalrat des Departements, Seine et Marne, Bernard Corneille.

In einem Telefonat mit einem Fernsehsender erklärten einer der beiden “Charlie Hebdo”-Attentäter, sie seien von einem jemenitischen Al-Kaida-Prediger finanziert worden. Die IS-Miliz kündigte weitere Angriffe auf Europa und die USA an.