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François Hollande spricht von einer "Tragödie für die Nation"

Frankreichs Präsident wandte sich in einer live übertragenen Fernsehansprache an die Nation.

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François Hollande spricht von einer "Tragödie für die Nation"

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Frankreichs Präsident François Hollande bezeichnete die doppelte Geiselnahme als eine “Tragödie für die Nation”. Er hat sich in einer live im Fernsehen übertragenen Rede an diesem Freitagabend an die Franzosen gewandt.

Er forderte die Franzosen zum Zusammenhalt auf: “Das ist unsere wichtigste Waffe”, sagte Hollande. “Die, die diese Taten begangen haben, diese Terroristen, diese Fanatiker haben nichts mit der muslimischen Religion zu tun.
Wir müssen jetzt handeln, wir müssen diesen Attacken mit Stärke begegnen”, erklärte er weiter.

Am Sonntag werden sich in Paris am “Place de la Republique”, wie bereits am Mittwoch, zahlreiche Menschen zu einem Solidaritätsmarsch für die Opfer des Anschlags auf “Charlie
Hebdo” versammeln.

Dazu haben sich auch zahlreiche europäische Regierungschefs angekündigt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in
die französische Hauptstadt kommen.

Weiterhin sagten neben EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk und der
EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sagten auch Großbritanniens
Premierminister David Cameron, Spaniens Ministerpräsident Mariano
Rajoy, sein italienischer Kollege Matteo Renzi und Belgiens
Premierminister Charles Michel ihre Teilnahme zu.