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Die Attentäter auf "Charlie Hebdo": Wer sind die Kouachi-Brüder?

Der Jüngere wurde 2008 verurteilt, weil er daran beteiligt war, Kämpfer in den Irak zu schicken. Laut "New York Times" war der Ältere 2011 in einem Ausbildungslager in Jemen. Beide standen offenbar au

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Die Attentäter auf "Charlie Hebdo": Wer sind die Kouachi-Brüder?

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Die Attentäter sind Brüder: Chérif und Saïd Kouachi, 32 und 34 Jahre alt.

Sie sind Söhne algerischer Eltern, sind selber aber in Paris geboren und französische Staatsbürger.

Chérif, der Jüngere, ist schon lange als Islamist bekannt.

2008 wurde er zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er daran beteiligt war, Kämpfer in den Irak zu schicken.

Kurz vor seiner eigenen Abreise war er festgenommen worden.

Seit seiner Haft war er aber nicht mehr auffällig; auch sein älterer Bruder führte mit seiner Familie ein unauffälliges Leben.

Die beiden wurden nach Behördenangaben beobachtet, lieferten aber keine Anzeichen für ein solches Verbrechen.

Nach Medienberichten standen die Brüder schon seit Jahren auf der amerikanischen Liste von
Terrorverdächtigen.

Für sie galt damit auch ein Einreiseverbot in die USA.

Die “New York Times” berichtet, der ältere Bruder Saïd sei 2011 in Jemen gewesen, in einem Ausbildungslager des dortigen Ablegers der islamistischen Al-Kaida-Gruppe.

Die Zeitung beruft sich dabei auf einen hohen amerikanischen Beamten.

Diesen Angaben zufolge wurde Saïd Kouachi in Jemen einige Monate lang im Umgang mit Waffen geschult; dann kehrte er zurück nach Frankreich.