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Pariser Trauermarsch unter starken Sicherheitsvorkehrungen

Unter starken Sicherheitsvorkehrungen soll am Sonntagnachmittag mit einem großen Schweigemarsch der Opfer der beiden Anschläge von Paris gedacht werden.

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Unter starken Sicherheitsvorkehrungen soll am Sonntagnachmittag mit einem großen Schweigemarsch der 17 Menschen gedacht werden, die bei dem Attentat auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo und bei der Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt ums Leben gekommen sind.

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs haben ihre Teilnahme angekündigt, darunter die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Die Schweiz wird durch Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Österreich durch Nationalratspräsidentin Doris Bures, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Außenminister Sebastian Kurz vertreten. Aus den USA wird Justizminister Eric Holder und aus Russland Außenminister Sergej Lawrow erwartet. Rund 1.300 Soldaten und mehrere tausend Polizisten werden den Trauermarsch schützen.

Auf drei verschiedenen Wegen sollen die Teilnehmer vom Platz der Republik zum Platz der Nation im Osten der französischen Hauptstadt ziehen. Die Strecke ist etwa dreieinhalb Kilometer lang.

“Hier im Innenministerium ist alles unternommen worden, um den Marsch zu sichern und die ausländischen Persönlichkeiten, die kommen werden, um ihre Solidarität mit Frankreich zum Ausdruck zu bringen.”