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"Je suis Charlie" bei den Golden Globes

“Je suis Charlie”- “Ich bin Charlie”, auch in Hollywood: Die US-Film- und Fernsehindustrie zeigte bei der Verleihung der 72. Golden Globes in Los

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"Je suis Charlie" bei den Golden Globes

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“Je suis Charlie”- “Ich bin Charlie”, auch in Hollywood: Die US-Film- und Fernsehindustrie zeigte bei der Verleihung der 72. Golden Globes in Los Angeles Solidarität mit den Opfern aus Paris. Helen Mirren und Diane Kruger waren nur einige der Stars, die mit dem schwarz-weißen Logo posierten.

Meinung

Sie sind nicht aus Protest marschiert, sondern um zu zeigen, dass wir keine Angst haben werden.

Auch der für sein Lebenswerk ausgezeichnete George Clooney kam in seiner Dankesrede auf die weltweiten Trauermärsche zu sprechen: “Heute war ein ganz besonderer Tag. Nicht nur in den Straßen von Paris, sondern rund um den Globus sind Millionen Menschen marschiert, darunter Christen, Juden und Muslime sowie Staatschefs aus aller Welt. Sie sind nicht aus Protest marschiert, sondern um zu zeigen, dass wir keine Angst haben werden. Je suis Charlie.”

Doch schließlich ging es natürlich um Filme: Unter den wichtigsten Preisträgern des Abends: “Boyhood”. Das über zwölf Jahre gedrehte Werk des Regisseurs und Drehbuchautors Richard Linklater wurde als bestes Filmdrama ausgezeichnet. Der 54-Jährige siegte als bester Regisseur.

Beste Komödie wurde Wes Andersons “Grand Budapest Hotel”. Weitere Gewinner des Abends waren unter anderem Eddie Redmayne (bester Hauptdarsteller Drama) und Julianne Moore (beste Hauptdarstellerin Drama). In der Kategorie Fernsehen wurden die Serie “The Affair” sowie die Schauspieler Ruth Wilson und Kevin Spacey ausgezeichnet.

Sechs Wochen vor der Oscar-Verleihung gelten die Globe-Trophäen als Barometer für den wichtigsten Filmpreis der Welt. Die Golden Globes sind zudem die bedeutendsten US-Fernsehpreise nach den Emmys. Der Verband der Hollywood-Auslandspresse vergibt die Trophäen seit 1944. Über die Gewinnerinnen und Gewinner in unterschiedlichen Kategorien entscheidet eine Gruppe von internationalen Journalistinnen und Journalisten, die in Hollywood arbeiten.

Hier die komplette Liste der Preisträger:

FILM – Bester Film Drama: “Boyhood” – Bester Film Musical/Komödie: “The Grand Budapest Hotel” – Bester Hauptdarsteller Drama: Eddie Redmayne in “Die Entdeckung der Unendlichkeit” – Beste Hauptdarstellerin Drama: Julianne Moore in “Still Alice” – Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie: Michael Keaton in “Birdman” – Beste Hauptdarstellerin Musical/Komödie: Amy Adams in “Big Eyes” – Bester Nebendarsteller: J.K. Simmons in “Whiplash” – Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette in “Boyhood” – Beste Regie: Richard Linklater für “Boyhood” – Bestes Drehbuch: Alejandro Gonzßlez Iñßrritu, Nicolßs Giacobone,
Alexander Dinelaris, Armando Bo für “Birdman” – Bester fremdsprachiger Film: “Leviathan” (Russland) – Bester Animationsfilm: “Drachenzähmen leicht gemacht 2” – Bester Song: John Legend und Common für “Glory” in “Selma” – Beste Musik: Jóhann Jóhannsson für “Die Entdeckung der Unendlichkeit”

FERNSEHEN – Beste Dramaserie: “The Affair” – Bester Schauspieler in einer Dramaserie: Kevin Spacey in “House of Cards” – Beste Schauspielerin in einer Dramaserie: Ruth Wilson in “The Affair” – Beste Comedyserie: “Transparent” – Bester Schauspieler in einer Comedyserie: Jeffrey Tambor in “Transparent” – Beste Schauspielerin in einer Comedyserie: Gina Rodriguez in “Jane the Virgin” – Beste Miniserie oder Fernsehfilm: “Fargo” – Bester Schauspieler in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm: Billy Bob Thornton in “Fargo” – Beste Schauspielerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm: Maggie Gyllenhall in “The Honorable Woman” – Bester Schauspieler in einer Nebenrolle in einer TV-Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Matt Bomer in “The Normal Heart” – Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle in einer TV-Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Joanne Froggatt in “Downton Abbey”