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Wearables auf der CES


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Wearables auf der CES

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Sogenannte Wearables standen auf der CES in Las Vegas hoch in Kurs, also alles, was sich anziehen oder umschnallen läßt. Dass Funktionskleidung durchaus modisch aussehen kann, bewiesen Hitech-Modenschauen, zum Beispiel mit Kleidern, die sich in Leuchtwände verwandeln.

Auch Rapper und Unternehmer Will.i.am war mit dabei mit seiner eigenen Smartwatch “Puls”. Die gibt zwar auch die Uhrzeit an, verfügt aber vor allem über ein Armband, mit dem man telefonieren und auf Online-Dienste zugreifen kann.

Will.i.am: “Die Puls ist ein eigenständiges, drahtloses Gerät, das über GPS, 3G, Wi-Fi, Bluetooth und eine eigene SIM-Karte verfügt. Es ist dieselbe Technologie, die man mit einem Smartphone in der Hand hält.”

Das hier sind intelligente Socken von Sensoria, die Langstreckenläufern dank eingestrickter Sensoren, beim Training helfen. Sensoren in der Sohle der Socken liefern zusammen mit einer Art Fußreif drahtlos Daten an das Smartphone. Das System misst Trittfrequenz und Schrittlänge und erfasst, ob der Fuß beim Laufen korrekt aufgesetzt wird.

Davide Vigano, Sensoria: “Der Sportler erfährt nicht nur, wie weit und wie schnell, sondern auch, wie gut er läuft.”

Die britische Start-up-Firma Open Bionics bietet die Möglichkeit, im 3D-Druckverfahren individuell auf den Patienten zugeschnittene Handprothesen herzustellen, die um ein Vielfaches billiger sind, als herkömmliche Modelle.

Joel Gibbard, Open Bionics: “Das System erkennt die in den Oberarmmuskeln vorhandenen elektrischen Signale und wandelt diese in Bewegungen um. Bei Muskelbeugung schließt sich die Hand, bei Muskelstreckung öffnet sie sich.”

Schätzungsweise 1000 Euro soll die Prothese aus dem 3D-Drucker kosten. Das Verfahren steckt in der Entwicklungsphase. Es wäre ein enormer Fortschritt für viele amputierte Menschen auf der Welt.

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