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"Die Geschwindigkeit des Ölpreisverfalls macht die Leute nervös"

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"Die Geschwindigkeit des Ölpreisverfalls macht die Leute nervös"

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Es erinnert an Radio Eriwan:

“Langfristig sind rückläufige Energiepreise zwar eine gute Nachricht für die Konjunktur”, so Finanzmarkt-Experte Andrea Tueni von der Saxo Bank. “Aber die Geschwindigkeit, mit der der Ölpreis fällt, macht die Leute nervös.”

Zudem droht angesichts des Ölpreisverfalls eine Deflation – die Leute warten mit ihren Käufen, bis die niedrigeren Preise bei ihnen ankommen.

Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich aktuell um bis zu 4,7 Prozent auf 45,19 Dollar je Barrel (159 Liter), allein rund 20 Prozent weniger als vor knapp zwei Wochen. US-Leichtöl notierte (mit 44,20 Dollar) vier Prozent niedriger. Beide Sorten liegen auf dem Niveau vom Frühjahr 2009 – damals schwelte noch die Finanzkrise.

Seit dem Höhepunkt im Juni 2014 sind die Ölpreise um 60 Prozent gefallen.
Analysten sehen vorerst kein Ende der Fahnenstange.

su mit Reuters