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Mahnwache am Brandenburger Tor: Muslime, Juden und Christen setzen Ausrufezeichen

Das politische Berlin hat sich bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor hinter die Muslime in Deutschland gestellt. Zu der Kundgebung hatte der

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Mahnwache am Brandenburger Tor: Muslime, Juden und Christen setzen Ausrufezeichen

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Das politische Berlin hat sich bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor hinter die Muslime in Deutschland gestellt. Zu der Kundgebung hatte der Zentralrat der Muslime in Deutschland aufgerufen. Damit sollte auch der Terroropfer von Paris gedacht und der anti-islamischen Pegida-Bewegung entgegengetreten werden.

Meinung

Die Welt rückt zusammen

Bundespräsident Joachim Gauck rief alle Menschen in
Deutschland unabhängig von Religion und Herkunft zum Einsatz für Demokratie und Weltoffenheit auf:

“Der Terror ist international, aber das Bündnis der Freien und Friedfertigen ist es erst recht. Die Welt rückt zusammen. Denn die Freiheit und die Menschenrechte sind nicht nur französisch oder deutsch oder europäisch, sie sind nicht nur westlich. Sie sind universell.”

Gauck dankte allen Muslimen, die sich vom Terror im Namen des Islam distanzierten. Das sei ein patriotisches “Ja” zu dem Land, im dem man gemeinsam lebe.

Nach Angaben der Polizei verfolgten etwa 10.000 Menschen die Kundgebung. Zum Abschluss demonstrierten viele Teilnehmer Einigkeit: Sie hakten sich nach dem Vorbild der Großdemonstration in Paris vom Sonntag unter und schlossen die Reihen.