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Tennistraining mit Kamera und Computer

Ein neues System soll es unter anderem Tennisspielern und ihren Trainern erleichtern, ein Match oder bestimmte Spielabschnitte zu analysieren. Bei

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Tennistraining mit Kamera und Computer

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Ein neues System soll es unter anderem Tennisspielern und ihren Trainern erleichtern, ein Match oder bestimmte Spielabschnitte zu analysieren. Bei Smart Court zeichnen Kameras das Spiel auf, ein angeschlossener Computer ermittelt dann verschiedene Daten, etwa zum Aufschlag oder der Ballgeschwindigkeit. Außerdem kann der Apparat sehen, ob ein Ball im Aus gelandet ist. Entwickelt wurde Smart Court vom israelischen Unternehmen PlaySight.

Meinung

Man kann sein Spiel ins Internet stelle und dort teilen.

Chen Shachar, der Chef des Unternehmens, erklärt: “Wir installieren sechs Kameras wie diese hier. Sie filmen und analysieren in Echtzeit alle Bewegungen und Tätigkeiten der Spieler. Alles, was man während eines Spiels macht, wird aufgezeichnet, analysiert und dann sofort ins persönliche Spielerprofil auf unserer Website hochgeladen. Dort kann man die Daten teilen und vergleichen und seine Leistung ins Internet stellen.”

Smart Court kostet rund 10.000 Dollar und damit rund zehnmal weniger als das vor allem im Profitennis eingesetzte Ballverfolgungssystem Hawk-Eye. Smart Court soll in allen Ballsportarten einsetzbar sein, einige Clubs in Europa und den USA haben es schon gekauft. Die Erfinder können sich über prominente Unterstützer freuen: In das israelische Produkt haben Tennisgrößen wie Novak Djokovic investiert.

Zusatzinfo
Website von PlaySight