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USA nach Anschlägen von Paris: Angst vor Terror kehrt zurück

Nach den Anschlägen von Paris ist in den USA die Angst vor dem Terror zurückgekehrt. Die größte Gefahr gehe derzeit von den sogenannten Rückkehrern

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Nach den Anschlägen von Paris ist in den USA die Angst vor dem Terror zurückgekehrt. Die größte Gefahr gehe derzeit von den sogenannten Rückkehrern aus, Islamisten die in Syrien oder im Irak gekämpft haben. Das erklärten Anti-Terrorexperten bei einer Konferenz der Brookings-Institution in Washington.

“Ich rechne mit weiteren versuchten und erfolgreich durchgeführten Anschlägen in den USA”, so Daniel Benjamin, früher Antiterror-Chefkoordinator beim US-Außenministerium. “Ich denke aber, dass unsere Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden heute sehr viel weiter sind als unmittelbar nach dem 11. September.”

Einer Studie der Brookings Institution zufolge wurden in Europa bislang fünf Anschlagspläne von Syrien-Rückkehrern vereitelt.

“Es gibt einige Dinge, die man mit den USA in Verbindung bringt: die amerikanische Unterstützung für Israel, die internationale Koalition gegen die IS-Truppen”, so Daniel Byman von der Brookings Institution. “Die USA stehen also immer ganz oben auf der Liste aber auch andere.”

Der Euronews-Reporter erklärt: “Die Amerikaner haben das Gefühl, dass der gesamte Westen durch Islamisten bedroht wird und sie bisher weitgehend verschont geblieben sind. Aber sie haben auch das Gefühl, dass dieses Glück nicht ewig anhalten wird.”