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Weltbank sieht Eurozone als Wachstumsbremse


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Weltbank sieht Eurozone als Wachstumsbremse

Die Weltbank hat ihre globale Wachstumsprognose für das Jahr 2015 gesenkt – Grund sind enttäuschende wirtschaftlichen Aussichten in der Eurozone, Japan und einigen großen Schwellenländern. Sie neutralisierten den Vorteil der niedrigeren Ölpreise. Vergangenes Jahr hatte die Weltwirtschaft demnach um 2,6 Prozent zugelegt. Von der Erholung auf den Arbeitsmärkten und der lockeren
Geldpolitik profitierten besonders die USA und Großbritannien, während es in der Euro-Zone und Japan nur zögerlich voranging.

Für das laufende Jahr rechnet die Entwicklungshilfe-Organisation mit Sitz in Washington mit einem moderaten Wachstum von drei Prozent. Bis 2017 werde sich das globale Wachstum zwischen 3 und 3,3 Prozent einpendeln, so der neuen Weltwirtschaftsausblick. Zuvor waren die Prognosen mehrere Zehntelprozent höher gewesen.

“Wenn der Euro-Raum oder Japan in eine verlängerte Flaute oder Deflation rutschen, könnte sich der globale Handel noch weiter abschwächen”, warnte die Weltbank.

Für die Entwicklungsländer sagte die Weltbank 4,8 Prozent Wachstum voraus, nach 4,4 Prozent im vergangenen Jahr.

su mit dpa, Reuters

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