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Belgische Polizei vereitelt Anschläge von Syrien-Rückkehrern

Im ostbelgischen Verviers ging sie gegen mutmaßliche Islamisten vor. Bei einer Schießerei wurden zwei der Männer getötet, einer verwundet. Sie waren gerade aus Syrien zurückgekehrt und seitdem abgehör

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Belgische Polizei vereitelt Anschläge von Syrien-Rückkehrern

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Belgische Ermittler haben nach eigenen Angaben Anschläge auf Polizeieinrichtungen vereitelt.

Am Abend ging die Polizei im ostbelgischen Verviers gegen mutmaßliche Islamisten vor.

Bei einer Schießerei wurden zwei der Männer getötet, einer verwundet.

Die mutmaßlichen Islamisten waren erst letzte Woche aus Syrien zurückgekehrt und waren seitdem abgehört worden.

Die Gruppe habe unmittelbar davor gestanden, größere Anschläge zu verüben, sagt Erik Van Der Sypt, Sprecher der Bundesanwaltschaft.

Bei dem Einsatz in Verviers hätten die Verdächtigen sofort und über mehrere Minuten auf die Polizisten geschossen, unter anderem mit Maschinenpistolen und “Kriegswaffen”; sie seien dann neutralisiert worden.

Polizisten oder Anwohner wurden demnach nicht verwundet; man habe mit bewaffneter Gegenwehr gerechnet und sei gut vorbereitet gewesen.

Die Polizei durchsuchte außerdem mehrere Wohnungen in und um die Hauptstadt Brüssel.

In der Randgemeinde Zaventem gab es dabei zwei weitere Festnahmen.

Weitere Einzelheiten wollen die Ermittler an diesem Freitag mitteilen.

Einen Zusammenhang mit dem Anschlag und den Geiselnahmen von Paris letzte Woche schließen sie aber aus.

Für Polizei- und Gerichtsgebäude wurde die Terrorwarnstufe von zwei auf drei angehoben.

Für Belgien insgesamt bleibt sie auf Stufe zwei von vier.