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Belgiens Staatsanwaltschaft: Islamisten-Anschläge auf Polizisten vereitelt


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Belgiens Staatsanwaltschaft: Islamisten-Anschläge auf Polizisten vereitelt

Belgische Ermittler haben nach eigenen Angaben Anschläge auf Polizisten vereitelt.

Die Bundesanwaltschaft teilte mit, in den durchsuchten Wohnungen in der Stadt Verviers habe man unter anderem Polizeiuniformen gefunden.

Eine Gruppe von Islamisten habe Polizeibeamte auf der Straße und in Revieren töten wollen.

Einige der Verdächtigen seien vor kurzem von Kampfeinsätzen aus Syrien zurückgekehrt.

Diese Anschläge hätten unmittelbar bevorgestanden.

Bei einer der Durchsuchungen in Verviers war es gestern zu einer schweren Schießerei gekommen.

Dabei wurden zwei mutmaßliche Islamisten getötet, einer verwundet und festgenommen. Er bestreitet aber alle Vorwürfe.

In den Wohnungen wurden laut Polizei auch Kalaschnikow-Maschinenpistolen und
andere Schusswaffen gefunden, dazu Sprengstoff und gefälschte Dokumente.

Auch im Brüsseler Vorort Molenbeek wurden Handfeuerwaffen entdeckt.

Weitere Wohnungen wurden ebenfalls vor allem in der Umgebung der Hauptstadt
Brüssel durchsucht. Dabei wurden dreizehn Menschen festgenommen.

Zwei weitere Verdächtige wurden in Frankreich festgenommen; Belgien will ihre Auslieferung beantragen.

Ob damit alle Mitglieder der Gruppe gefasst seien, müsse sich bei weiteren Ermittlungen noch zeigen, teilte die Bundesanwaltschaft weiter mit.

Eine Verbindung zu den Ereignissen rund um “Charlie Hebdo” letzte Woche in Frankreich sehen die Ermittler bisher nicht.

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