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Frankreich, Belgien, Deutschland: Europa im Kampf gegen Dschihadisten

Nicht nur in Belgien sind Behörden gegen mutmaßliche Dschihadisten und deren Netzwerke vorgegangen. Auch in Berlin rückten Spezialeinsatzkommandos

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Nicht nur in Belgien sind Behörden gegen mutmaßliche Dschihadisten und deren Netzwerke vorgegangen. Auch in Berlin rückten Spezialeinsatzkommandos aus. In Frankreich sucht man nach Unterstützern der Attentäter der vergangenen Woche.

In Belgien konnten die Sicherheitsbehörden nach eigenen Angaben gerade noch einen schweren Anschlag verhindern. Mehrere Hausdurchsuchungen wurden seither landesweit durchgeführt. 13 Personen wurden festgenommen. Bei einem Einsatz im ostbelgischen Verviers wurden zwei Männer getötet und ein 25-Jähriger festgenommen. Die mutmaßlichen Dschihadisten sollen im Besitz von Waffen, falschen Papieren, großen Geldmengen sowie Polizeiuniformen gewesen sein. Wie der Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft mitteilte, hätten die Männer “Anschläge in ganz Belgien” geplant. Die Ermittlungen, die zu den Zugriffen geführt hatten, dauerten schon seit mehreren Wochen an.

In der Region um Paris wurden 12 Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, die Charlie Hebdo-Attentäter und den Geiselnehmer des koscheren Supermarkts mit Waffen und Fahrzeugen versorgt zu haben. Die Verdächtigen, acht Männer und vier Frauen wurden sitzen in Untersuchungshaft. Sie seien mehrheitlich polizeibekannt, so der französische Innenminister Bernard Cazeneuve.

In Berlin nahm die Polizei bei einem Großeinsatz gegen gewaltbereite Islamisten zwei Terrorverdächtige fest. Sie sollen der IS-Miliz angehören und in Syrien Anschläge geplant haben. Den Ermittlern zufolge gibt es keinen Hinweis auf in Deutschland geplante Attentate.