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Kiss-In gegen Lokalverweis von Lesben

Rund 2.000 Menschen haben am Freitag vor dem Altwiener Kaffeehaus Prückel an der Ringstraße gegen Schwulenfeindlichkeit demonstriert. Anlass war ein

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Kiss-In gegen Lokalverweis von Lesben

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Rund 2.000 Menschen haben am Freitag vor dem Altwiener Kaffeehaus Prückel an der Ringstraße gegen Schwulenfeindlichkeit demonstriert. Anlass war ein Lokalverweis, den Prückel-Chefin, Christl Sedlar, in der vergangenen Woche einem lesbischen Paar erteilt hatte, weil es sich küsste. Anastasia Lopez (19), die ihre Partnerin Eva Prewein (26) küsste, schilderte bei den Vorfall: “Die Café-Chefin sagte wörtlich, sie wolle unsere Andersartigkeit nicht, sei von uns angeekelt und wir sollten nicht ins Café, sondern in ein Puff gehen”

Die Geschäftsführerin des Prückel hat sich inzwischen entschuldigt, es habe sich um eine Überreaktion gehandelt. Für den Lokalverweis hat sie allerdings auch Zustimmung geerntet, auch einige Gegendemonstranten versammelten sich vor dem Traditoionscafé.

Man wolle sich mit den Prückel-Eignern solidarisch erklären, denn sie hätten ein Recht zu entscheiden, wer bei ihnen Kaffee trinke, meinte ein Gegendemonstrant.

Wegen des Vorfalls sorgt sich “Wien Tourismus” um das Image der österreichischen Hauptstadt als “weltoffen und tolerant”. Der Eurovision Songcontest, den Wien nach dem Sieg von Conchita Wurst im kommenden Mai ausrichtet, ist bei den zahlungskräftigen Homosexuellen sehr beliebt.

Das Kaffeehaus legte am Freitag einen außergewöhnlichen Ruhetag ein.

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Café Prückel