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Ostukraine: UN-Sicherheitsrat verurteilt Blutbad an Bushaltestelle in Donezk

Nach monatelangen Kämpfen gegen prorussische Rebellen hat das ukrainische Militär den Hauptterminal des Flughafens der Millionenmetropole Donezk in

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Ostukraine: UN-Sicherheitsrat verurteilt Blutbad an Bushaltestelle in Donezk

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Nach monatelangen Kämpfen gegen prorussische Rebellen hat das ukrainische Militär den Hauptterminal des Flughafens der Millionenmetropole Donezk in der Ostukraine aufgegeben.

Ein Militärsprecher betonte, die Armee habe sich nicht völlig zurückgezogen.

Mindestens acht Aufständische und sechs Armeesoldaten wurden laut Medienberichten in der Nähe des Flughafens getötet.

Ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums erklärte, der Rückzug vom Flughafen sei auch im Sinne der Zivilbevölkerung:

“Wenn wir den Flughafen gehalten hätten, hätten die prorussischen Kämpfer einen großen Teil der Stadt Donezk entmilitarisieren müssen. Das sieht die Minsker Vereinbarung über den Frontlinienverlauf vor. Deshalb wird jetzt möglicher Schaden von dichtbesiedelten Gebieten in Donezk ferngehalten.”

Das russische Fernsehen strahlte Aufnahmen mutmaßlicher ukrainischer Soldaten in Gefangenschaft aus, die in Donezk von Zivilisten beschimpft und vereinzelt auch geschlagen wurden.

Offenbar wurden die Soldaten gezielt an einer Bushaltestelle vorbeigeführt, an der zuvor mindestens dreizehn Zivilisten durch eine Mörsergranate getötet wurden.

Beide Konfliktparteien machten sich gegenseitig für die Urheberschaft der Attacke verantwortlich.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Bluttat auf das Schärfste und forderte in einer in New York verbreiteten Erklärung eine objektive Untersuchung, um die
Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.