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Illegaler Antiquitätenhandel: Festnahmen in Italien und der Schweiz

Italienischen Behörden ist ein Schlag gegen illegalen Kunsthandel gelungen. Bei Razzien wurden mehrere tausend von Grabräubern in Italien erbeutete

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Illegaler Antiquitätenhandel: Festnahmen in Italien und der Schweiz

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Italienischen Behörden ist ein Schlag gegen illegalen Kunsthandel gelungen. Bei Razzien wurden mehrere tausend von Grabräubern in Italien erbeutete Kunstgegenstände sichergestellt.

Ihr Gesamtwert wird auf über 50 Millionen Euro geschätzt.

19 Verdächtige wurden festgenommen.

Kulturminister Dario Franceschini sagte:

“Die Antiquitäten stammen aus mehreren italienischen Landesteilen und sie sollten auch an die Regionen zurückgegeben werden.”

Die meisten Antiquitäten wurden in Schweizer Lagerhäusern entdeckt, die einem Kunsthändler aus Sizilien gehören sollen.

Viele Gegenstände wurden offenbar mithilfe gefälschter Echtheitszertifikate angeboten und zum Teil auch verkauft.

Die gutgläubigen Käufer stammten unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, den USA und Japan.

Italienische Behörden bezeichneten den Fahndungserfolg nach zehnjährigen Ermittlungen als einen der spektakulärsten seiner Art.