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Kämpfe in der Ostukraine: Prorussische Rebellen erklären Minsker Friedensvereinbarung für gescheitert

Nach neuen blutigen Gefechten in der Ostukraine haben die prorussischen Aufständischen die Friedensvereinbarungen von Minsk vom September für

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Kämpfe in der Ostukraine: Prorussische Rebellen erklären Minsker Friedensvereinbarung für gescheitert

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Nach neuen blutigen Gefechten in der Ostukraine haben
die prorussischen Aufständischen die Friedensvereinbarungen von Minsk vom September für gescheitert erklärt.

Dies bedeute aber nicht, dass es keine weiteren Gespräche geben werde. Das erklärte Separatistenanführer Eduard Bassurin in Donezk Agenturen zufolge.

Zuvor hatte mit Alexander Sachartschenko ein weiterer Separatistenanführer eine Großoffensive in der Ostukraine angekündigt.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äußerte sich bei einem Besuch von KFOR-Truppen im Kosovo zu der Entwicklung:

“Wir sind aufmerksam und verstärken unsere Militärpräsenz in östlichen Mitgliedsstaaten. Außerdem planen wir die Einrichtung von permanenten Kommandoposten in sechs östlichen Nato-Ländern.”

Stoltenberg hoffe auf ein Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow auf der Münchner Sicherheitskonferenz ab dem 6. Februar, um die Eskalation der Lage in der Ostukraine zu erörtern.

Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Moskau machte Präsident Wladimir Putin die Regierung in Kiew für das Blutvergießen und den Tod mehrerer Zivilisten im Donbass verantwortlich.

Die EU zeigte sich besorgt über die Eskalation der
Gewalt in der Ostukraine. Die Feindseligkeiten müssten eingestellt werden, um dann rasch die Minsker Friedensvereinbarung vom September umzusetzen, hieß es seitens der
EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini.