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Kondolenzbesuche in Saudi Arabien: Könige und Staatschefs treffen neue Herrscher in Riad

Nach dem Tod des Königs Abdullah statten die Vertreter zahlreicher Länder Kondolenzbesuche in Saudi Arabien ab. Darunter auch der Erzfeind Iran: Das

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Kondolenzbesuche in Saudi Arabien: Könige und Staatschefs treffen neue Herrscher in Riad

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Nach dem Tod des Königs Abdullah statten die Vertreter zahlreicher Länder Kondolenzbesuche in Saudi Arabien ab.

Darunter auch der Erzfeind Iran: Das schiitische Land entsandte Außenminister Mohammad Dschawad Scharif nach Riad.

Auch der spanische König Felipe kam. Öffentlich empfangen wurde er allerdings nicht vom neuen saudischen Herrscher selbst.

Der fast 80-jährige neue König Salman bin Abdul-Asis al-Saud gilt als schwer krank und als der Aufgabe möglicherweise nicht gewachsen.

Statt dessen war es sein schon am Freitag benannter Nachfolger, der 69-jährige Muqrin, dem Beobachtern zufolge schon jetzt eine übermäßig wichtige Rolle zukommt.

Er empfing unter anderem den niederländische König Willem-Alexander und den vormaligen türkischen Präsidenten Abdullah Gül.

Auch aus der westlichen Welt kommt hoher Besuch: Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew, sein britischer Amtskollege David Cameron, Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande und andere trafen bereits ein oder wollen es am Wochenende noch tun.

Für Deutschland wird der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff an der offiziellen Trauerfeier am Samstagabend teilnehmen.

Auch US-Präsident Barack Obama will nun doch persönlich kommen. Er wird seinen Indien-Besuch verkürzen und am Dienstag nach Riad fliegen.

Beigesetzt wurde der verstorbene Abdullah schon am Freitag, traditionsgemäß in einem namenlosen Grab. Die puritanische Ausrichtung des Islam in Saudi Arabien lehnt ausgedehnte Trauerriten ab.