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Konflikt in Ostukraine fordert 30 Tote in Mariupol

Bei Raketenbeschuss der Hafenstadt Mariupol in der Ostukraine sind mindestens 30 Zivilisten getötet und 100 verletzt worden. Aufständische und die

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Bei Raketenbeschuss der Hafenstadt Mariupol in der Ostukraine sind mindestens 30 Zivilisten getötet und 100 verletzt worden. Aufständische und die Kiewer Führung beschuldigten sich gegenseitig. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht Hinweise, dass die moskautreuen Separatisten für den Angriff auf Mariupol verantwortlich sein könnten. Die Raketen seien östlich der Hafenstadt abgefeuert worden, wo die Aufständischen die Kontrolle hätten. Die Raketen der Typen Grad und Uragan beschädigten mehr als 70 Gebäude. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, Kiew und die Separatisten müssten wieder miteinander reden. Am Sonntag war die Lage um Mariupol ruhig. Militär und Aufständische meldeten vereinzelte Gefechte östlich von Donezk.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Gewalt scharf. Die Raketen schienen wahllos auf Wohngebiete abgefeuert worden zu sein, sagte er.