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Tote in Ägypten am Jahrestag des Mubarak-Sturzes

Vier Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Hosni Mubarak ist es in Ägypten zu zu Demonstrationen und Zusammenstößen mit der Polizei

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Tote in Ägypten am Jahrestag des Mubarak-Sturzes

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Vier Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Hosni Mubarak ist es in Ägypten zu zu Demonstrationen und Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Dabei starben am Sonntag mindestens elf Menschen.

Sowohl pro-demokratische Liberale als auch Anhänger des zuletzt ebenfalls gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi gingen auf die Straße. Dabei starben mehrere Menschen durch Schüsse der Polizei. Sicherheitskräften zufolge seien vereinzelte Demonstranten bewaffnet gewesen. Zwei Polizisten wurden bei einem Bombenanschlag verletzt.

Die seit sechs Monaten amtierende Al-Sisi-Regierung setzt die restriktiven Sicherheitsgesetzte sowie ausgesprochene Versammlungs- und Parteiverbote rigoros durch. Kurz vor dem Jahrestag der Revolte war die Polizeipräsenz nocheinmal verschärft worden, der zentrale Tahrir-Platz wurde abgeriegelt.

Bei ähnlichen Demonstrationen vor genau einem Jahr waren mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Verschärft wurde die angespannte Stimmung dieses Mal durch den Tod einer jungen Mutter, die, Aktivisten zufolge, am Samstag von der Polizei erschossen wurde. Sie hatten in Kairo an einer Kundgebung im Andenken an 900 zivile Opfer während der Revolte vor vier Jahren teilgenommen.

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