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EU-Hilfe für die Ostukraine eingetroffen

Drei Flugzeuge mit Hilfsgütern für die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine sind auf dem Flughafen der Stadt Dnipropetrowsk rund 500 Kilometer

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EU-Hilfe für die Ostukraine eingetroffen

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Drei Flugzeuge mit Hilfsgütern für die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine sind auf dem Flughafen der Stadt Dnipropetrowsk rund 500 Kilometer südöstlich von Kiew gelandet. Sie waren in Leipzig gestartet. Die EU schickt unter anderem Zelte, Decken, Schlafsäcke und warme Kleidung für die Vertriebenen. Insgesamt werden in den kommenden Tagen 85 Tonnen Hilfsgüter auch auf dem Landweg transportiert.

Natalia Lisenko sagt: “In unserer Straße lebt keiner mehr. Wir sind alle geflohen. Weggerannt. Ich ergriff ein paar Kleider, mehr nicht. Viel konnte ich nicht mitnehmen. Die Bomben fielen. Wir rannten.”

Die Hilfslieferungen werden von der Kommission und mehreren EU-Mitgliedstaaten gemeinsam organisiert. Unter den EU-Ländern, die Hilfen zur Verfügung stellen, sind Deutschland und Österreich.

Der EU-Botschafter für die Ukraine, Jan Tombinski, erklärt vor Ort in Dnipropetrowsk: “Der erste Eindruck ist desolat. Sehr traurig. Diese Menschen kommen aus Donezk, aus Luhansk, sie haben alles verloren.”

Euronewskorrespondentin Maria Korenyuk meint: “In der Region Dnipropetrowsk allein sind 84.000 Vertriebene. Meist flohen sie aus Donezk und Luhansk, aber es sind auch Menschen von der Krim hier. Die Lokalregierung will den Flüchtlingen helfen und es ihnen ermöglichen, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch davon sind diese Menschen hier im Moment noch weit entfernt.”