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Feiern gegen Pegida: Konzert für Toleranz und Offenheit in Dresden

Wir sind eine weltoffene und tolerante Stadt - das wollten Tausende Menschen am Abend bei einem Konzert in der Pegida-Hochburg Dresden zeigen. Unter die Tausenden Besucher mischten sich auch Anhänger

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Feiern gegen Pegida: Konzert für Toleranz und Offenheit in Dresden

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Wir sind eine weltoffene und tolerante Stadt – das wollten Tausende Menschen am Abend in der Pegida-Hochburg Dresden zeigen. Auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche spielten neben Herbert Grönemeyer auch Bands wie Gentleman und Silly. Wegen Überfüllung wurden die Menschenmassen auf den nahegelegenen Theaterplatz vor der Semperoper umgeleitet. Von dort wurde das Konzert auf einer Großleinwand übertragen. Organisiert wurde das Fest unter anderem von dem Verein "Dresden - Place to be".

Unter die mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher mischten sich auch Pegida-Anhänger, die ihre üblicherweise am Montag stattfindende Demonstrationen wegen der Gegenveranstaltung vorverlegt hatten. Sie brachten Deutschland- und Sachsenfahnen mit oder Plakate mit Aufschriften wie "Der Islam gehört nicht zu Sachsen". Die Stimmung blieb entspannt.

In Hamburg zeigten die sogenannten “Toleranten Europäer gegen die Idiotisierung des Abendlandes”, kurz Tegida, Flagge. “Hier am Jungfernstieg im Zentrum von Hamburg sind etwa 150 bis 200 Tegida-Anhänger auf die Straße gegangen, um gegen Pegida zu demonstrieren”, so euronews-Reporterin Gizem Adal.

Die Pediga-Gegenbewegung hatte bereits zuvor gegen das Protestbündnis demonstriert. In der Hansestadt ist Pegida bisher kaum aktiv. Auch in vielen anderen deutschen Großstädten protestierten Tausende gegen Islamophobie und Rassismus. Außerhalb von Dresden waren die Anti-Pegida-Demonstranten bei den regelmäßigen Kundgebungen der vergangenen Wochen in der Überzahl.