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Athen distanziert sich von neuen Sanktionen gegen Russland

In Belgien lebende Ukrainer haben vor dem EU-Ratsgebäude in Brüssel gegen Russland protestiert. In der belgischen Hauptstadt ist für diesen

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In Belgien lebende Ukrainer haben vor dem EU-Ratsgebäude in Brüssel gegen Russland protestiert. In der belgischen Hauptstadt ist für diesen Donnerstag ein Treffen der EU-Außenminister geplant, bei dem über neue Sanktionen gegen die Moskauer Führung beraten werden soll. “Wir fordern Strafmaßnahmen! Wir wissen, wovon wir sprechen”, sagt mit Nachdruck eine Demonstrantin. Als Reaktion auf die Eskalation der Lage in der Ukraine hatten die Staats- und Regierungschefs der EU am Dienstag neue Wirtschaftssanktionen angeregt. Er unterstütze schärfere Strafmaßnahmen gegen Russland nicht, er wünsche einen offenen Dialog, der sich auf überprüfte Informationen stütze, so der russische Vertreter einer Diskussionsrunde, die in Brüssel als kremlnahe gilt. Der belgische Außenminister Didier Reynders, der an dem Treffen am Donnerstag ebenfalls teilnimmt, sagte euronews, man wolle den Druck auf Moskau erhöhen. Moskau müsse seinen Einfluss in der Region nutzen, damit das Protokoll von Minsk eingehalten werde. In dem Protokoll war im vergangenen Herbst ein Ende des Krieges vereinbart worden. Die neue griechische Regierung geht indessen auf Abstand zu den geplanten Sanktionen. Athen protestierte gegen eine entsprechende Erklärung der EU. Der neue Außenminister Nikos Kotzias will die griechische Position am Donnerstag in Brüssel klären.