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Israelischer Luftangriff löst Spirale der Gewalt aus

Nach dem israelischen Luftangriff auf einen Hizbolah-Konvoi hat sich die Lage im Nahen Osten erheblich verschärft

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Der israelischen Luftangriff auf einen Hizbolah-Konvoi auf den Golanhöhen bei Kuneitra am 18. Januar hatte die ohnehin angespannte Lage in der Region erheblich verschärft. Am Mittwochmorgen hatte die israelische Armee bereits Artilleriestellungen der syrischen Armee angegriffen, nachdem am Dienstag zwei Raketen auf den Golanhöhen eingeschlagen waren. Sie waren aus Syrien abgefeuert worden.

Bei dem Angriff auf den Hisbollah-Konvoi war mit Dschihad Mugnijeh ein bedeutender Hisbollah-Kämpfer getötet worden. Dschihad Mugnijeh war der jüngste Sohn des früheren Chefstrategen der Hisbollah Imad Mugnijeh, der 2008 vermutlich von israelischen Agenten in Damaskus ermordet wurde.

Außerdem wurde bei dem Luftangriff ein General der iranischen Revolutionsgarden getötet und damit der Iran direkt in die Auseinandersetzung hineingezogen.

Schon im Januar erklärten Militärexperten, die Hisbollah könne diesen Angriff nicht unbeantwortet lassen. Der Umfang des Vergeltungsschlages werde entscheidend von Teheran mitbestimmt.