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Neue griechische Regierung rückt vom Sparkurs ab

Die neue griechische Links-Rechts-Regierung will trotz Warnungen der Geldgeber nicht weiter am strikten Sparkurs des Landes festhalten. Der

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Neue griechische Regierung rückt vom Sparkurs ab

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Die neue griechische Links-Rechts-Regierung will trotz Warnungen der Geldgeber nicht weiter am strikten Sparkurs des Landes festhalten.

Meinung

Wir wollen keine Staatspleite

Der linksgerichtete Ministerpräsident Alexis Tsipras forderte zudem Gespräche mit den internationalen Geldgebern über eine Neuregelung des 320 Milliarden Euro großen Schuldenberges.

Regierungschef Alexis Tsipras sagte:

“Die Kassandrarufe werden wir widerlegen. Wir wollen keine Staatspleite, aber auch keine Politik der Unterwerfung und der Katastrophe.”

Die neue Regierung startet offenbar mit einem Milliardenloch im Haushalt.

Auf Steuersenkungen nach einem Sieg von Syriza hoffend, haben laut Medienberichten zahlreiche Griechen in den vergangenen zwei Monaten ihre
Steuern nicht gezahlt, soweit dies möglich war.

Ein Rentner spricht für die Arbeitnehmer:

“Ich verlange die Wiedereinführung des 14. Gehaltes und den Stopp von Preiserhöhungen.”

Mehrere Minister erklärten zunächst, dass unter anderem Privatisierungen von Unternehmen gestoppt werden sollen. Bürger fordern:

“Der Mindestlohn muss erhöht werden. Eine Familie mit Kindern kann mit 480 Euro im Monat nicht überleben.”

Als Reaktion auf die Pläne der neuen Regierung brachen die griechischen Finanzmärkte ein. Sowohl Aktien als auch die Kurse von Staatsanleihen erlitten starke Verluste. Besonders hart traf es die Banken, die an der Börse bis zu 30 Prozent an Wert verloren.