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Gazprom überdenkt Investitionen

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Gazprom überdenkt Investitionen

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Der Verfall des Rubel und der Schulden-Streit mit der Ukraine haben beim russischen Gasproduzenten Gazprom den Gewinn einbrechen lassen. Unter dem Strich wies der Weltmarktführer für die ersten neun Monate 2014 einen Rückgang von 35 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro aus. Allein der schwache Rubel belastete danach die Bilanz mit 4,09 Milliarden Euro. Gazproms Umsatz stieg gleichzeitig um rund sechs Prozent auf 51 Milliarden Euro.

Die Konzernführung schloss Abstriche bei den Investitionen nicht mehr aus, da der Ölpreis-Verfall demnächst auch auf die Gaspreise durchschlagen dürfte.

Russland und die Ukraine hatten sich im Oktober nach monatelangem Streit auf Modalitäten für die Zahlung ukrainischer Altschulden an Gazprom geeinigt. Dabei ist aber noch immer offen, wie viel Geld die Ukraine überweisen muss.

su mit dpa, Reuters