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Australischer Journalist aus seiner Haft in Ägypten entlassen

Peter Greste hatte für Al-Dschasira gearbeitet. Die ägyptischen Behörden warfen ihm und zwei Kollegen Unterstützung von Terroristen vor; das bezog sich auf die von ihnen verbotene Moslembruderschaft.

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Ein australischer Reporter ist aus seiner Haft in Ägypten entlassen worden.

Peter Greste hatte für den Fernsehsender Al-Dschasira gearbeitet.

Er saß über ein Jahr lang im Gefängnis, weil die ägyptischen Behörden ihm Unterstützung von Terroristen vorwarfen.

Damit bezogen sie sich auf die Moslembruderschaft, die von den neuen Machthabern verboten wordem war.

Mit ihm wurden damals zwei Kollegen verurteilt und eingesperrt, ein Ägypter und
ein Mann mit ägytischer und kanadischer Staatsbürgerschaft.

Ihr Schicksal ist unbekannt.

Peter Greste werde die beiden nicht vergessen, sagt sein Bruder Andrew. Seine Freude sei noch gedämpft, bis die beiden ebenfalls freikämen. Vorher werde er nicht aufgeben.

Al-Dschasira ist der neuen Führung in Ägypten unbequem; sie wirft dem Sender mit Sitz in Katar vor, im Sinne der Moslembruderschaft zu berichten.

Die drei Journalisten wurden daher letzten Sommer zu langen Haftstrafen verurteilt, was weltweit auf Kritik stieß.