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Kampf um die Nachfolge Josef Blatters


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Kampf um die Nachfolge Josef Blatters

“Wir brauchen eine andere FIFA. Wir brauchen eine FIFA die demokratischer ist, eine FIFA die mehr respektiert wird, eine FIFA die sich besser verhält und eine Fifa die mehr tun kann.” Mit diesen Aussagen hatte der Fransoze Jérôme Champagne im Januar 2014 als erster seine Bewerbung publik gemacht. Jetzt hat er seine Kandidatur für das FIFA-Präsidentenamt zurückziehen müssen. Er konnte nur drei statt der notwendigen fünf nationalen Verbände als Unterstützer gewinnen. Zuletzt hatte er sich überraschend mehrfach positiv über Amtsinhaber Joseph Blatter geäußert.

Im Rennen um das wichtigste Funktionärsamt im Weltfußball sind neben Blatter noch Michael van Praag aus den Niederlanden, der frühere Weltstar Luis Figo und Prinz Ali bin al-Hussein. Der jordanische FIFA-Vizechef gilt als Thronfolger Blatters. Er will einen laut eigner Aussage “frischen Start für die FIFA, der eine aufrichtige Reform einschließt und auch den Mitgliedsverbänden mehr Macht und Ressourcen zur Verfügung stellt”.

Der Niederländische Verbandspräsident Van Praag hatte in der vergangenen Woche seine Kandidatur öffentlich gemacht und dabei Amtsinhaber Sepp Blatter erneut heftig kritisiert. Zur Überraschung vieler Beobachter hatte er dem Schweizer aber einen Beraterposten angeboten.

Die Präsidentschaftskampagne von Ex-Weltfußballer Luís Figo wird von einer Vielzahl von
Prominenten Fußballern unterstützt. Er wurde von Dänemark, Luxemburg, Mazedonien, Montenegro und Polen sowie dem portugiesischen Verband nominiert. Der Weltverband lässt durch mehrere Gremien derzeit prüfen, ob die Kandidaten die notwendigen Kriterien erfüllen. Mit einer Entscheidung wird bis zum 9. Februar gerechnet.

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