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Versöhnlichere Töne aus Athen: Tsipras baut nicht auf Hilfen aus Russland

Athens neuer Regierungschef Alexis Tsipras ist nach Nikosia gereist, beobachtet von der gesamten EU wegen seines Kurswechsel, der Abkehr vom harten

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Versöhnlichere Töne aus Athen: Tsipras baut nicht auf Hilfen aus Russland

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Athens neuer Regierungschef Alexis Tsipras ist nach Nikosia gereist, beobachtet von der gesamten EU wegen seines Kurswechsel, der Abkehr vom harten Sparen und seiner Idee einer neuen Schuldenregelung.
Sein erster Amtsbesuch führte ihn, wie traditionel alle griechischen Regierungschefs, nach Zypern.

In Nikosia sagte Tsipras die Stabilität des Südosten Europas sei in Gefahr, wenn
Griechenland oder Zypern sich vom Euro verabschieden würden. Sein “einziges Ziel” sei es mit den EU-Partnern zu verhandeln: “Wenn die notwendige Entscheidung die Troika zu ersetzen, angenommen wird, wäre dies ein guter Neuanfang, ein positiver Schritt in die richtige Richtung, nicht nur für Griechenland und Zypern, sondern für ganz Europa.”

Tsipras bekrätigte die Verbundenheit Griechenlands mit der Europäischen Union und erklärte, dass sein Land nicht auf Finanzhilfen aus Russland baue. Am Mittwoch reist er nach Brüssel, zu EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker.