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Jordaniens König kündigt "unerbitterlichen" Krieg gegen IS-Miliz an

Rufe nach weiterer Vergeltung für den Tod eines von der IS-Miliz brutal ermordeten Piloten werden in Jordanien immer lauter. König Abdullah II. brach

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Jordaniens König kündigt "unerbitterlichen" Krieg gegen IS-Miliz an

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Rufe nach weiterer Vergeltung für den Tod eines von der IS-Miliz brutal ermordeten Piloten werden in Jordanien immer lauter. König Abdullah II. brach wegen der angespannten Lage in seinem Land einen Besuch in Washington ab und traf sich in Amman zu Gesprächen mit hochrangigen Offizieren. Viele Jordanier fordern einen verstärkten Militäreinsatz gegen die IS-Miliz. Ein jordanisches Regierungsmitglieg sagte dazu: “Jordanien arbeitet bereits mit der internationalen Koalition zusammen, um Extremismus und Terrorismus zu beenden. Wir werden dies auch in Zukunft tun und unsere Kompetenz und Stärke ist allgemein bekannt. Wir werden dies also fortführen und alle weiteren Schritte werden zu einem angemessenen Zeitpunkt angekündigt”.

Als Reaktion auf ein am Dienstag veröffentlichtes Video, in dem die Dschihadisten ihre Geisel bei lebendigem Leib verbrennen, ließ die jordanische Regierung zwei inhaftierte irakische Dschihadisten hinrichten. Der jordanische Pilot war im Dezember von IS-Dschihadisten in Syrien entführt worden. Er wird in Jordanien als Märtyrer gefeiert. In seiner Heimatstadt Karak kamen hunderte Menschen um der Familie des 26-jährigen zu kondolieren. Die Regierung ordnete eine Staatstrauer an.