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Trauer und Wut in Jordanien nach Mord an Kampfpilot

In einer Ansprache nannte König Abdullah die Täter er eine feige Verbrecherbande, die mit dem Islam nichts zu tun habe. Der Pilot war im Dezember in Syrien abgestürzt. Die IS-Miliz hat ihn bei lebendi

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Trauer und Wut in Jordanien nach Mord an Kampfpilot

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Zum Abschluss seines Besuchs in den USA hat Jordaniens König nun doch noch
kurz den Präsidenten getroffen.

Der Besuch war nach der Ermordung eines jordanischen Kampfpiloten durch radikale Islamisten abgekürzt worden; Abdullah flog nach dem Treffen zurück nach Jordanien.

In einer Ansprache verurteilte der König den Mord und rief die Jordanier zum Zusammenhalt auf.

Die Täter nannte er eine feige Verbrecherbande, die mit dem Islam nichts zu tun habe.

Der Pilot war im Dezember mit seinem Flugzeug in Syrien abgestürzt. Die dortige IS-Miliz hat ihn bei lebendigem Leibe verbrannt.

Das geschah laut jordanischer Armee offenbar schon vor gut einem Monat. Wie die Armee das festgestellt hat, ist unbekannt.

Zuvor wollten die Islamisten für den Piloten eine Mitstreiterin freipressen; da sie
aber kein Lebenszeichen lieferten, wurde daraus nichts.

Die Irakerin sitzt schon länger in jordanischer Haft und ist bereits zum Tode verurteilt.

Das Urteil gegen sie und weitere Islamisten soll nach Medienberichten nun schnell vollstreckt werden.