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Tsipras in Brüssel: "Ein Kompromiss ist möglich"


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Tsipras in Brüssel: "Ein Kompromiss ist möglich"

Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel zuversichtlich gezeigt, mit den Geldgebern einen Kompromiss zur Rettung seines Landes vor der Pleite finden zu können. Ende des Monats läuft das internationale Rettungsprogramm auf europäischer Seite aus. “Ich bin optimistisch, dass wir eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung für unsere gemeinsame Zukunft finden werden”, sagte Tsipras bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz. “Die Geschichte der EU ist eine der Unstimmigkeiten, doch am Ende des Tages gibt es immer einen Kompromiss.” Der griechische Europaabgeordnete Dimitris Papadimoulis, einer der Vizepräsidenten des Europaparlaments, sagte euronews, zehn Tage nach der Wahl spreche niemand mehr über einen Austritt Athens aus der Eurozone: “Unser Ziel ist nicht eine antideutsche Allianz. Uns geht es um eine Allianz und eine gemeinsame Vereinbarung, die Griechenland und der gesamten Eurozone zu neuem Wachstum verhelfen soll.” Unsere Korrespondentin Efi Koutsokosta fügt hinzu: “Von griechischer Seite hieß es, über eine Rückkehr der Troika sei nicht die Rede gewesen. Es sei über eine Schuldenentlastung gesprochen worden. In der nächsten Woche wird Alexis Tsipras zum ersten Mal an einem europäischen Gipfeltreffen teilnehmen.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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