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Eurozone wird stärker wachsen als erwartet

Der Absturz der Ölpreise und der schwache Euro verhelfen der Eurozone zu mehr Wachstum als bisher erwartet. Die Europäische Kommission rechnet für

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Der Absturz der Ölpreise und der schwache Euro verhelfen der Eurozone zu mehr Wachstum als bisher erwartet. Die Europäische Kommission rechnet für das laufende Jahr mit einem Plus von 1,3 Prozent statt der vorhergesagten 1,1 Prozent. EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici, der in Brüssel die Konjunkturprognose vorstellte, unterstrich jedoch, dass noch viel harte Arbeit geleistet werden müsse, um die wirtschaftlichen Grundlagen der EU und der Eurozone zu stärken. Der Prognose zufolge verzeichnen 2015 alle EU-Staaten erstmals seit dem Jahr 2007 wieder ein Wachstum. Für Griechenland erwartet die Kommission 2,5 Prozent Wachstum, wenn die Reformen weitergehen. Der Finanzkommissar betonte, dass die neue Führung in Athen die von der Vorgängerregierung eingegangenen Verpflichtungen respektieren müsse. Das gelte auch für andere europäische Partner, insbesondere für die Gläubiger. Für Deutschland – die größte Volkswirtschaft der Eurozone – wird ein Plus von 1,5 Prozent erwartet.

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