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UNO-Kinderrechtskommission erhebt schwere Vorwürfe gegen IS

Diese Vorwürfe tauchen in einem Bericht auf, in dem sich die Kommission allgemein mit der Lage im Irak befasst. Kritisiert wird unter anderem, dass die Aufständischen Kinder entführten und sie auf Mär

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UNO-Kinderrechtskommission erhebt schwere Vorwürfe gegen IS

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Ein Gremium der UNO zum Kinderschutz erhebt schwere Vorwürfe gegen die islamistische IS-Miliz.

Diese Vorwürfe tauchen in einem Bericht auf, in dem die Kinderrechtskommission sich allgemein mit der Lage im Irak befasst.

Kritisiert wird unter anderem, dass die Aufständischen Kinder entführten und sie dann auf regelrechten Märkten als Sexsklaven anböten.

Andere Kinder, besonders geistig zurückgebliebene, sagt ein Kommissionsmitglied, die österreichische Juristin Renate Winter, würden als Selbstmordattentäter eingesetzt.

Dabei würden sie noch nicht einmal begreifen, was mit ihnen geschehe oder was auf sie zukomme.

Die UNO-Kommission spricht auch von Massenhinrichtungen von Kindern, vor allem aus religiösen oder ethnischen Minderheiten.

Sie erwähnt dabei Verbrennungen, Enthauptungen und Kreuzigungen.

Darüberhinaus zeigt sich die Kinderrechtskommission besorgt über die vielen Kinder, die auf der Flucht von ihren Eltern getrennt wurden.

In anderen Fällen seien Eltern gezwungen worden, ihre Kinder herzugeben – sonst würden die Kinder getötet.