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Ágatha Ruiz de la Prada im Museum

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Die Entwürfe der spanischen Kultdesignerin Ágatha Ruiz de la Prada sind in einer Ausstellung in Mexiko-Stadt zu sehen. Mode im Museum? Eine gute

Die Entwürfe der spanischen Kultdesignerin Ágatha Ruiz de la Prada sind in einer Ausstellung in Mexiko-Stadt zu sehen. Mode im Museum? Eine gute Idee, findet die Schneiderin. Davon hätten letztlich viel mehr Leute etwas.

Meinung

Die Auswahl zu treffen hat großen Spaß gemacht. Es sind nicht die großen Verkaufsschlager, sondern die Entwürfe, die ich besonders spannend finde.

Ágatha Ruiz de la Prada: “Das ist besser als ein Defilee, das man nur einmal sehen kann und außerdem weniger elitär. Wenn Sie eine Modenschau veranstalten, sind nur die geladenen Gäste mit dabei und das Ganze dauert maximal 25 Minuten an einem einzigen Ort. Das ist ein Problem für die Leute gerne dabei wären, aber arbeiten, krank sind oder irgendwo anders sind.”

Die Ausstellung im spanischen Kulturzentrum gibt einen Überblick über das Schaffen der Designerin: knallige Farben, blumige Motive, ausgeflippte Ideen, zum Beispiel das Reifenkleid.

Ágatha Ruiz de la Prada: “Die Auswahl zu treffen hat großen Spaß gemacht. Es sind nicht die großen Verkaufsschlager, sondern die Entwürfe, die ich besonders spannend finde. Ich habe zum Beispiel schon immer gern Reifen gespielt, am Anfang meines Schaffens entwarf ich Spiralkleider, dieses Modell wird von zehn Eisenreifen umrundet.”

Ágatha Ruiz de la Prada gilt als die berühmteste spanische Schneiderin, sie entwirft auch Kindermode, sowie Parfüms, Bettwäsche und Geschirr. Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai in Mexiko zu sehen.