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Nach Syriza-Sieg: Wohin steuert Griechenland?

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Nach Syriza-Sieg: Wohin steuert Griechenland?

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Nach den Wahlen ist Real Economy erneut nach Athen gereist, um zu sehen, wie eine Außenseiter-Partei die Wirtschaft in Griechenland mittel- und langfristig ankurbeln will.

Mindesteinkommen: Eine Hilfe für die Schwächsten

In Griechenland war in den vergangenen vier Jahr das Wort Reform in aller Munde. Aber wie haben sich die Reformen auf das Leben der Griechen ausgewirkt? Um das zu erfahren sind wir nach Kallithea gereist. Eine Gemeinde in der eine vielversprechende Reform umgesetzt wird: Das Mindesteinkommen. In Griechenland wird Arbeitslosengeld maximal ein Jahr ausgezahlt. Viele rutschen danach in die Armut ab. Mittlerweile lebt rund ein Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Sie bekommen künftig ein garantiertes Mindesteinkommen vom Staat. Dina hätte vor vier Jahren nie geglaubt, dass sie eines Tages ihre Familie nur dank der 200 Euro Mindesteinkommens ernähren kann.

Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis: “Die Griechen wollen Wandel”

Giorgos Stathakis, der neue Wirtschaftsminister ist auch verantwortlich für Infrastruktur, Handelsmarine und Tourismus. Euronews wollte von ihm wissen, was er in den ersten 100 Tagen an der Macht vorhat. Wie sieht sein Entwicklungsplan aus und wie will er ihn finanzieren?

Sparen und Wachstum – Ist ein Gleichgewicht möglich?

Seit den Wahlen im Januar kommen die Dinge in Bewegung. Auf der einen Seite die neue Regierung, die auf einer Umschuldung besteht. Auf der anderen die Kreditgeber: Die Europäische Zentralbank (EZB), die Europäische Kommission und der Internationale Währungsfonds (IWF). Syriza sagt, sie wolle das Land nicht isolieren, sondern eine Chance auf Wachstum haben.
Griechenland muss eine Art Gleichgewicht zwischen Spar- und wirtschaftsfördernden Maßnahmen finden.

Ein besonderer Dank an das Hotel Grand Bretagne am Syntagma-Platz in Athen.