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Einen Monat später: Pariser gedenken der Opfer des Anschlags auf Satiremagazin Charlie Habdo

Einen Monat nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo gedachten am Samstag Pariser und Besucher aus dem Ausland der Opfer

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Einen Monat später: Pariser gedenken der Opfer des Anschlags auf Satiremagazin Charlie Habdo

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Einen Monat nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo gedachten am Samstag Pariser und Besucher aus dem Ausland der Opfer des Attentats. Vor den Redaktionsräumen in der französischen Hauptstadt erinnern Kerzen und Briefe an die dramatischen Ereignisse Anfang Januar.

“Heute ist ein Tag, um zu reflektieren, um an die Menschen zu denken, die wegen einer dummen Sache starben”, so eine Französin. “Eine Zeichnung hat noch nie jemanden verletzt.”

Auch die französische Nationalversammlung erinnerte an die Opfer des Anschlags und würdigte das Magazin mit dem einmal jährlich vergebenen Preis für das wichtigste politische Buch.

“Wir sind hier, um der Opfer zu gedenken aber auch den Umgang der Franzosen mit dem Ereignis zu würdigen, der ehrenwert war und faszinierend”, so ein italienischer Professor. “Ich unterrichte Philosophie und dachte es sei wichtig für meine Studenten, über diese Dinge nachzudenken.”

Der Pariser Place de la République wurde während des Trauermarschs für die Opfer des Anschlags zu einer provisorischen Gedenkstätte, er ist es bis heute geblieben.

“Die Menschen in Frankreich müssen die Ereignisse vor einem Monat sehr getroffen haben. Vor allem, weil das ein so tolerantes und offenes Land ist, mit so vielen Kulturen und Religionen”, so ein Tourist aus Spanien. “Das alles muss die Menschen sehr aufgewühlt haben.”

Die Ereignisse von Paris sind vielen Franzosen nach wie vor präsent. Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis das Land mit den Erinnerungen abschließen kann.