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Trotz neuer Anschläge: Keine Ausgangssperre mehr in Bagdad

Trotz neuerlicher Bombenanschläge soll in der irakischen Hauptstadt Bagdad jetzt wieder ein kleines bisschen Normalität herrschen – die nächtliche

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Trotz neuer Anschläge: Keine Ausgangssperre mehr in Bagdad

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Trotz neuerlicher Bombenanschläge soll in der irakischen Hauptstadt Bagdad jetzt wieder ein kleines bisschen Normalität herrschen – die nächtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben. Damit endete eine langjährige Praxis, die die Gewalt in der irakischen Hauptstadt ein-dämmen sollte. Zuvor gab es in Bagdad ein pulsierendes Nachtleben.
“Bagdad war zuletzt eine Geisterstadt,” sagt dieser Bewohner der Metropole, “aber wenn jetzt die Ausgangssperre aufgehoben ist, dann wird das Leben zurückkommen, die Leute werden umher flanieren und einkaufen gehen. Als Bürger fühlt man sich hier sicher.”
Anscheinend eine trügerische Sicherheit. Denn wieder wurden bei Anschlägen über 30 Menschen getötet. Allein bei einem Selbstmordanschlag in einem Restaurant im Osten Bagdads seien am Sonnabend mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen und über 40 weitere verletzt worden, teilten Vertreter von Sicherheitsbehör-den und Krankenhäusern mit. Wer hinter den Angriffen steckt, ist unklar.